Sisters Network

 

Diese junge Frauen, denen ich im Sommer 2019 die Tür zu meinem Zuhause öffnete, haben mein Leben reicher gemacht und mir ein Stück meiner eigenen Geschichte geschenkt.

 

Zwar bin ich halbe Iranerin, aber aufgewachsen in Deutschland, ohne meinen - in doppelter Hinsicht - "fremden" Vater. Im Iran bin ich nie gewesen und werde aufgrund der politischen Lage wohl auch so bald nicht die gefahrlose Möglichkeit haben, dieses Land zu besuchen. Aber die "Sisters", die aus verschiedenen Ländern nach Deutschland geflüchtet sind, haben mir von ihren Erlebnissen erzählt; vielmehr: wir haben im Kreis beisammen gesessen und unsere Geschichten geteilt. Verbunden hat uns mehr als uns anfangs bewusst war. 

 

Und um Verbindung geht es beim Netzwerk der "Sisters Network", das von der Hamburgerin Stephanie Landa mit viel Herzblut und Mut ins Leben gerufen wurde.

 

Was hinter diesen großartigen Mädchen, Frauen und Schwestern steckt, und wie ich mit einem Schreibworkshop zu ihrer "Schreib-Sister" werden durfte, davon könnt ihr auf den unten eingefügten Links lesen. 

 

 

 

Die Website:

https://sistersnetwork.de

 

Das Interview

https://sistersnetwork.de/sisnet-bei-isabel-abedi

 

Der Schreibworkshop

https://sistersnetwork.de/schreiben-mit-isabel-abedi

Verbindung ...

zu anderen Ländern, Menschen oder Dingen, die mir am Herzen liegen, findet ihr hier.   

 

Escola Dendê da Serra.

Einer meiner liebsten Orte auf der Welt ist diese kleine Schule in der wunderschönen Küstenregion Bahias. Abseits der Straße und versteckt zwischen Bäumen liegt sie auf einer Farm bei Serra Grande.

 

2001 von einer Lehrer- und Elterngruppe ins Leben gerufen, umfasst die Dendê da Serra mittlerweile drei Kindergärten und acht Klassen, und ist als soziales Projekt vor allem auf Integrationsarbeit angewiesen.

 

Die liebevolle Betreuung und der waldorfpädagogisch orientierte Unterricht verschafft den Kindern eine Basis, auf der sie sicher und selbstständig ihren Weg in die Welt finden können. 

 

Da die Dendê da Serra keine Unterstützung aus öffentlichen Mitteln erhält, ist sie fast ausschließlich auf Spenden angewiesen.

Viele der Förderer wie auch die freiwilligen sozialen Helfer, die Jahr für Jahr an dieser Schule arbeiten, kommen aus Deutschland. Meine Tochter Sofia hat drei Jahre als Freiwillige und Englischlehrerin dort verbracht, und auch ich habe die Schule oft besucht und Lesungen für die Kinder gehalten. Viele meiner Freunde, Verlage und Kollegen haben gespendet, was ein unermessliches Geschenk für diese Kinder und Lehrer ist. Wenn ihr mehr erfahren - oder selbst etwas spenden wollte, dann klickt bitte hier:  https://www.facebook.com/waldorfschuledendedaserra/ 

Und hier gibt es ein Video mit deutschen Untertiteln:  https://www.youtube.com/watch?v=xo27pd70LZU

 

 

I.E.B. debra

 Zusammen mit dem Schriftsteller Andreas Steinhöfel und dem Illustrator Dirk Steinhöfel habe ich in Biedenkopf eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen kennen gelernt, die mich sehr berührt haben. Die genetisch bedingte Krankheit, unter der sie leiden, trägt den Namen Epidermolysis bullosa und macht ihre Haut so empfindlich wie den Flügel eines Schmetterlings. 

Geringster Druck oder Reibung lassen Blasen und schmerzhafte Wunden entstehen.

 

"Wir können nicht heilen aber helfen" - so lautet das Motto der I.E.B. - einem Verein, der 1985 von einer Ärztin, Betroffenen und Eltern betroffener Kinder gegründet wurde. Mit den Jahren ist der Verein gewachsen und auf einem Familientreffen in Biedenkopf, war ich mit den beiden Steinhöfel-Brüdern zu Gast.

Andreas Steinhöfel ist Botschafter des Vereins. 

 

Wenn ihr mehr über die "Schmetterlingskinder" erfahren möchtet - und mithelfen wollt, kleinen und großen Patienten ein besseres Leben zu ermögliche, dann klickt hier:

https://www.ieb-debra.de/